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    <title>Pichens Blog</title>
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    <description>Lebe deinen Wahnsinn</description>
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    <pubDate>Wed, 18 Aug 2010 17:29:03 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: Pichens Blog - Lebe deinen Wahnsinn</title>
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    <title>Kinder- eine andere Welt</title>
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    <author>nospam@example.com (pichen)</author>
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    &lt;p&gt;Wie sehr ich aus der Übung bin, habe ich heute im Büro bemerkt.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Ein Arbeitskollege hat seine achjährige Tochter mitgebracht, die sich mit Buntstiften und Malbuch an einen Schreibtisch verzogen hat.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt; Plötzlich kam sie zu mir und fragte: &amp;quot;Kennst du Frau Denise?&amp;quot; Ich verneinte.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Nach zehn Minuten kam sie wieder an: &amp;quot;Kennst du Frau Denise?&amp;quot; Wieder verneinte ich. Sie verdrehte die Augen und sagte: &amp;quot;Mann, in Spiel! Kennst du Frau Denise?&amp;quot;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;In Spiel? Ich überlegte. Gab es irgendwo eine Sendung, etwas im Internet, Nachbarn oder eine Veranstaltung die sich &amp;quot;&lt;strong&gt;in Spiel&lt;/strong&gt;&amp;quot; nannte? Ich schaute sie ratlos an.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;&amp;quot;Ich kenne kein In Spiel!&amp;quot;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Ihre Antwort: &amp;quot;Mann in Spiel! Kennst du Frau Denise?&amp;quot;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Ich stellte mich weiter begriffsstutzig an und sie begann die Geduld zu verlieren, bis ich schließlich begriff.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;&amp;quot;Im Spiel!&amp;quot; Sie wollte mit mir spielen und ich sollte wohl ihre Kollegin darstellen. Und Frau Denise war wohl auch eine Kollegin - In Spiel!&amp;quot;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Im Laufe des Tages haben wir dann noch einen Geburtstagsgruß an Frau Denise unterschrieben, denn mittlerweile haben alle Kollegen begriffen, dass wir uns &amp;quot;In Spiel&amp;quot; befanden.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Jetzt verstehe ich, warum ich früher immer dachte, dass die Erwachsenen schwer von Begriff sind. Es ist eine andere Welt.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;  
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 18 Aug 2010 18:08:00 +0200</pubDate>
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    <category>alltag</category>
<category>kinder</category>
<category>kinderspiele</category>
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<category>spielen</category>

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    <title>Fenton ist da</title>
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    <author>nospam@example.com (pichen)</author>
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    &lt;p&gt;Juhu!&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Gestern, wann weiß ich nicht genau wurde mein zweites Patenkind&amp;#160; (In Spe) geboren.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt; Sein Name ist &lt;strong&gt;Fenton&lt;/strong&gt;. Eltern sind Marc und Sabrina.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Ein Foto habe ich auch schon. Er sieht noch etwas mürrisch aus, nach den Strapazen der Geburt ist das aber nicht verwunderlich.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Ich freu mich schon aufs den ersten Besuch. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;  
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 18 Aug 2010 18:04:00 +0200</pubDate>
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    <category>alltag</category>
<category>baby</category>
<category>fenton</category>
<category>geburt</category>

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    <title>Kinder -aus der Übung</title>
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            <category>Alltag</category>
    
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    <author>nospam@example.com (pichen)</author>
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    &lt;p&gt;Dass man älter wird merkt man an den Kindern.&amp;#160;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Früher habe ich viel mit Kindern zu tun gehabt. Das ergab sich einfach, weil ich zwischen meinen Cousins und Cousinen die jüngste war und somit nicht mehr so richtig in ihre Gruppe hineinpasste. Also beschäftigte ich mich auf Familienfeiern mit der nächsten Generation. Den Kindern der Cousins und Cousinen.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt; Ich hatte demzufolge oft eine Horde Kinder um mich, die mich heiss und innnig liebte - wahrscheinlich vor allem weil ich sie ernster nahm als andere &amp;quot;Große&amp;quot;. Diese Standardkommentare wie: &amp;quot;Ja echt? Das ist ja toll&amp;quot; In diesem typischen Tonfall, in dem man mit Kindern spricht und der kein echtes Interesse vermuten lässt, kamen bei mir nicht vor.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Jetzt habe ich aber einige Jahre überhaupt nichts mit Kindern zu tun gehabt. Aus dem Alter, in dem man mit den Eltern zu Verwanndtenbesuchen geht, sind lange vorbei. In meiner näheren Bekanntschaft sind die Kinder noch im Kleinkindalter und ich selbst habe auch noch keine Kinder.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Kurzum, ich bin total aus der Übung. Als ich vor Kurzem alte Freunde wieder traf wurde es mir zum Verhängnis. Ich hatte ihren kleinen Sohn das letzte Mal gesehen als er 3 war. Jetzt aber ist er 8 und ein richtig cleveres Kerlchen. Ich hätte mich gerne ein Bisschen mit ihm beschäftigt. Aber ... wie redet man mit Kindern? &lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Dabei war die Situation für mich sogar denkbar einfach. Der Kleine setzte sich von sich aus mit seinem Stück Torte neben mich und begann mir zu erzählen was er so in seiner Freizeit macht. Und ich? Mir fiel nichts anderes ein als in diesem typisch erwachsenen Tonfall zu sagen: &amp;quot;Ja echt? Das ist ja toll!&amp;quot; &lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Ich habe mir redlich vorgenommen, wieder in Übung zu kommen, denn so ein &amp;quot;Ja echt? Das ist ja toll&amp;quot;-Erwachsener will ich nicht sein. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;  
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    <pubDate>Fri, 13 Aug 2010 21:47:00 +0200</pubDate>
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    <title>10 bis -2 Dinge, mit denen du deine Spieler in den Wahnsinn treiben kannst</title>
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            <category>Rollenspiel</category>
    
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    <author>nospam@example.com (pichen)</author>
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    10) Sei sparsam mit Informationen. Wenn die Spieler drei Spielabende lang den Hinweis übersehen haben, der sie weiterbringen würde, sind sie selber schuld. Weitere Schubser in die richtige Richtung sind nicht notwendig. 
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;

9) Sag deinen Spielern, dass sie ihr Charaterkonzept zugunsten des Spielverlaufs hin und wieder etwas vernachlässigen sollten. Dann dreh ihnen einen Strick daraus.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
8) Tauche verspätet zu den Spielsitzungen auf, dann eröffne deinen Spielern nach zwei Stunden Spiel, dass du einen Termin hast und jetzt gehen musst.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
7) Würfel immer offen. Wenn ein Spieler einen lang gehegten und geliebten Char durch einen schlechten Wurf verliert, kannst du da ja auch nichts für. Schummeln für die Spieler ist was für Turnbeutelvergesser!
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
6) Erstelle authentische Handouts auf vergilbten Papier, die zwar gut aussehen, aber vor allem im Kerzenlich schwer zu lesen sind. Der Text sollte jeweils mindestens sechs Seiten betragen und dem Spiel nur zur Atmosphäre, nicht zur Lösung des Falles dienen. Sorge dafür, dass die Spieler nicht wissen, welche Handouts wirklich relevant sind. Lehne dich zurück und schaue in ihre verzweifelten Gesichter.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
5) Beginne mit deinen Spielern ein Setting in den 1990ern und dann, wenn sie richtig heiss auf das Thema sind, bugsier die Charaktere in eine Fantasywelt.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
4) Achte bei deinen Spielern auf die korrekte Einhaltung der Regeln auch bei Kleinigkeiten. Ignoriere die gleichen Regeln, wenn sie dich in deiner Planung behindern. Begründe das deinen Spielern mit den Worten: &quot;Man muss auch mal von den Regeln abweichen können wenn das Rollenspiel es erfordert!&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;

3) Beschreibe deinen Spielern einen leeren Raum. Sobald alle drin sind, lass die Tür zufallen und 5 Oger auftauchen. Begründe die Anwesenheit der Oger damit, dass sie einen vortrefflichen Versteckenwurf gemacht haben.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
2) Ignoriere generell Charaktere von Spielern, die beim aktuellen Spielabend nicht dabei sind. Es spielt keine Rolle ob der Charakter den Anfang des Runs mitgemacht hat und jetzt eigentlich mit allen anderen im Hauptquartier des Megakons stehen müsste. Er ist nicht da und hat Kopfschmerzen und wird nichts tun was der Gruppe etwas nutzen könnte. Besonders witzig ist das, wenn es der einzige Charakter ist, der Schlösser knacken kann und das Ziel des Runs ist, in einen verschlossenen Raum vorzudringen. &lt;br /&gt;
Lasse deine Spieler einen vollen Spielabend lang an einem Rätsel herumprobieren, verrate ihnen aber nicht, dass nur der Magier, dessen Spieler erst nächstes Mal wieder dabei ist, die Fähigkeit hat, das Rätsel zu lösen. 
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
1) Spieler, die ihren Charakter zuhause vergessen haben müssen bestraft werden. Erschwere ihnen generell alle Proben, zweifel die aus der Erinnerung hingekritzelten Attributswerte an und konfisziere ihre Ausrüstung. Sie können eh nicht beweisen, dass sie sie haben!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;

0) Wähle für eine Gruppe, die sich besonders selten trifft, auffallend lange und komplizierte Plots. Sollten die Spieler am Anfang eines neuen Spielabends einen Teil ihrer letzten Ergebnisse vergessen haben, hilf ihnen nicht auf die Sprünge. Sie hätten es sich ja aufschreiben können! NSCs (Nichtspielercharaktere) lassen sich auch ganz besonders schön spielen, wenn sie beleidigt sind, weil die Spieler (nach einem Tag Spielzeit und 3 Monaten Echtzeit) ihre Namen vergessen haben. 
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
-1) Lass dich gar nicht auf das Argument ein, dass es doch logisch wäre, dass Leute, die schon Stunden lang im Dunkeln herumlaufen sind, wahrscheinlich recht schnell merken würden, dass eine Taschenlampe sinnvoll ist. Wer vor dem Dungeonbesuch keine Lampe aufgeschrieben hat, der hat keine, scheiß auf die Logik!  
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    <pubDate>Wed, 11 Aug 2010 23:14:00 +0200</pubDate>
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    <title>10 bis -1 Dinge, mit denen ihr euren Spielleiter in den Wahnsinn treiben könnt</title>
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            <category>Rollenspiel</category>
    
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    <author>nospam@example.com (pichen)</author>
    <content:encoded>
    10) Kreativität ist alles! Auch die best durchdachte Gruselszene kann durch das anbringen eines klug platzierten Witzes wunderbar aufgelockert werden. Sorgt aber dafür, dass dem Spielleiter keine Wurfgeschosse zur Verfügung stehen, mit denen er derlei Aktionen sanktionieren könnte.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
9) Vermeidet stereotype Spielweisen. Nur weil in der Kneipe ein Zettel hängt, auf dem holde Recken zur Rettung einer Prinzessin gesucht werden, bedeutet das nicht, dass eure Helden sich dafür interessieren müssten. Wenn euer Char des Nachts aufwacht und seltsame Geräusche hört, warum bitteschön sollte er diesen auf den Grund gehen? Es wäre doch viel logischer sich unter der Decke zu verstecken und ... warum bitte sollte dieser Mr. Johnson irgendwie relevant sein?
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
8) Good Will Aktionen sind unlogisch und schaden dem Charakterspiel. Rollenspiel ist das Spielen einer Rolle. Ihr habt jedes Recht, euch einen Charakter mit einer schweren Kindheit und ohne jegliche sozialen Fähigkeiten zu bauen, der zusätzlich alle in der Gruppe befindlichen Charakterrassen hasst. So etwas erfordert natürlich umfangreiches rollenspielerisches Talent, aber das ist euch ja in die Wiege gelegt und deswegen wird es auch niemanden stören, dass euer Charakter, der erst nach Stunden mühevollster Zusammenführung in die Gruppe integriert werden kann, nun jeglichen Versuch der Gruppe unterbindet, ihn für das Abenteuer zu interessieren.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
7) Hinweise sind was für Weicheier! Packt alle Handouts, die euch der Spielleiter gibt ein und würdigt sie nach kurzer Betrachtung keines Blickes mehr. Sie haben sicher nichts mit der Lösung des Abenteuers zu tun. Auch der Landstreicher, der jeden Tag vor dem Tatort hockt und bettelt, ist sicher kein relevanter Informant. Lehnt euch einfach zurück, verschränkt die Arme vor der Brust und sagt mit einem vorwurfsvollen Blick auf den Spielleiter: &quot;Ich weiss nicht was wir machen sollen!&quot; 
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
6) Erledigt nichts, was auch von einem NSC (Nichtspielercharakter) erledigt werden könnte. Beschwert euch am Ende des Abenteuers darüber, dass es für euch zu wenig zu tun gab.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
5) Würfelt alles aus, auch wenn der Spielleiter euch nicht dazu aufgefordert hat. Gerade Proben auf soziale Fertigkeiten wie Überreden, Menschenkenntnis und Verführen ersparen oft lästiges Rollenspiel und damit Zeit. Wenn der Spielleiter etwas geschehen lässt, das durch einen eurer eigenständigen Würfe hätte entdeckt und verhindert werden können, wendet Regel Nummer 1 an.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
4) Wenn ihr keine Idee habt, wie ihr das Abenteuer in einem Schritt lösen könnt, vermeidet es, einen kleinen Schritt auf die Lösung zuzugehen. Nur ein großer Erfolg ist ein richtiger Erfolg. Wollen andere Spieler einen Weg einschlagen, den ihr nicht nachvollziehen könnt, redet so lange auf sie ein, bis auch sie diesen Schritt nicht mehr tun wollen. Dann lehnt euch zurück, schaut den Spielleiter mit einem vorwurfsvollen Blick an und sagt: &quot;Ich weiss nciht was wir machen sollen!&quot;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
3) Eine Stunde nach der Zeit ist des Rollenspielers Pünktlichkeit. Gewöhnt den Spielleiter daran, dass ihr immer erst eine Stunde nach der vereinbarten Zeit eintrudelt. Sobald er sich darauf eingerichtet hat, kommt pünktlich!&lt;br /&gt;
Beschwert euch darüber, dass das Ausdrucken der Handouts den Spielbeginn verzögert.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
2) Brecht in schallendes Gelächter aus, wenn ein neuer Spielleiter versucht, eine gruselige Szene mit der passenden Musik zu untermalen. Er weiss nicht, dass ihr so etwas nicht gewohnt seid, aber er wird es lernen.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
1) Besteht auf die Regeln. Nichts ist interessanter für den Spielleiter und die Spieler als eine Regeldiskussion mitten in der Kampfszene! Zieht alle Register! Schlagt die entsprechende Stelle im Regelbuch nach, selbst wenn ihr nicht so genau wisst wo sie zu finden ist. Zieht auch andere Bücher zu Rate und ignoriert die tödlichen Blicke eurer Mitspieler. Die sind nur neidisch, dass sie die Regeln nicht so gut beherrschen wie ihr!
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
0) Ihr habt das Monsterhandbuch gelesen und jeder soll es wissen! Sobald ihr eine Ahnung habt, was für ein Wesen der Obergegner des Cthulhu Abenteuers sein könnte, ruft es heraus, am Besten noch mit allen relevanten Werten und der Art und Weise, wie es am besten zu töten ist. Nicht nur der Spielleiter wird euch dafür zutiefst dankbar sein.  
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    <pubDate>Wed, 11 Aug 2010 23:13:00 +0200</pubDate>
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    <title>Das Dornenreich ist down</title>
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            <category>Rollenspiel</category>
    
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    <author>nospam@example.com (pichen)</author>
    <content:encoded>
    Hi Dornenreicher,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;

es hat in de letzten Monaten immer wieder Serverausfälle im &lt;a href=&quot;http://dornenreich.info&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Dornenreich&lt;/a&gt; gegeben, aber bisher war nur Forum und Homepage davon Betroffen. Wir rätseln schon seit langem an dem Problem herum, aber bisher sind wir zu keinem Ergebnis gekommen. Die Serverausfälle sind mysteriös. Bisher war die Sache aber schon deswegen weniger tragisch, weil sie sich durch einen Neustart des Apache Servers beheben ließ. &lt;br /&gt;
Jetzt aber hat sich die Situation zugespitzt.&lt;br /&gt;
Wer innerhalb der letzten 24 versucht hat, in den Dornenreich Chat oder ins Forum zu kommen, der wird im besten Fall eine Fehlermeldung bekommen haben. Das komplette Dornenreich ist down, und im Moment kann ich leider gar nichts daran ändern.
Ich komme nicht einmal mehr über den SSH Zugang auf den Server. Da scheint es ein Problem mit der VM zu geben, auf der das DR läuft, und Flip, der das Problem beheben könnte, ist im Urlaub. Ich habe ihm schon auf den Anrufbeantworter gesprochen und hoffe, dass er sich bald darum kümmert, das DR zumindest rudimentär wieder zum Laufen zu bringen.
&lt;br/&gt;
Hoffen wir mal, dass das innerhalb der nächsten Stunden noch klappt. Versprechen kann cih leider nichts.
&lt;br /&gt;
Gruß Pichen (ein DR Admin)



  
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 09 Aug 2010 20:00:00 +0200</pubDate>
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    <title>Zuviel des Guten</title>
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    <author>nospam@example.com (pichen)</author>
    <content:encoded>
    Früher zu meinen Anfangszeiten im Rollenspiel habe ich nur DSA gespielt. Ich war Schüler, hatte also auch genügend Zeit um regelmäßig ein- manchmal sogar zweimal die Woche zu spielen. Damals hatte ich keine Probleme, mir die Regeln zu merken - selbst wenn sie mal etwas komplizierter wurden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Heute ist das anders. Heute spiele ich einmal die Woche DSA. Mitten in der Woche nach der Arbeit. Da bin ich schon alleine weniger auffassungsfähig als damals nach der Schule. &lt;br /&gt;
Aber das ist nicht das Einzige. Unregelmäßig kommt noch vieles mehr dazu.&lt;br /&gt;
Als langjähriger Rollenspieler habe ich natürlch Kontakt zu sehr vielen Rollenspielern in der Umgebung. Ausserdem gibt es da ja noch das Internet, was auch noch die Kontaktaufnahme erleichtert. &lt;br /&gt;
Mittlerweile habe ich eine Chhulhu und eine Vampire Dark Ages Runde, die sich ein mal im Jahr trifft, zwei unregelmäßige Shadowrun Runden, eine Werewolf Runde, die sich hin und wieder trifft und eine Vampire Maskerade Runde. Dazu kommen noch jene Spontanspiele, die dann entstehen, wenn viele Rollenspieler sich an einem Ort treffen.&lt;br /&gt;
Man probiert ja gerne mal was aus, die Settings sind ja auch alle sehr interessant, doch ich komme mit den Regeln langsam nicht mehr zurecht. Nicht nur dass DSA sich von einem sehr einfachen System zu dem kompliziertesten System entwickelt hat, das ich kenne. Nahezu jedes Rollenspielsystem hat mittlerweile ein Initiativesystem. Diese Initiativesysteme funktionieren auch noch sehr ähnlich, aber nie gleich. Selbst bei den verschiedenen White Wolf Systemen, die wir natürlich auch in unterschiedlichen Versionen spielen, gibt es da Unterschiede. &lt;br /&gt;
Zumal kommt dazu, dass ich viele Systeme sehr selten spiele und seit ich arbeite kaum noch Zeit dazu habe, mich regelmäßig mit den Regeln zu befassen.&lt;br /&gt;
Wenn ich mal eine Stunde Luft habe, weiss ich weitaus besseres als mich mit einem Regelwerk auf die Couch zu setzen. 
So kommt es also dazu, dass ich immer wieder angelernt werden muss wenn es um Initiative, Kampf, oder den Einsatz von Sonderfertigkeiten geht. Eine Sache, die ich nämlich gar nicht mag ist, das Nachschlagen von Regeln während des Spiels, das natürlich auch dadurch erschwert ist, dass ich mich in den Büchern nicht mehr auskenne.&lt;br /&gt;
Wenn ich Spielleiter bin, frage ich entweder einen Spieler, der die Regeln kennt, oder denke mir spontan eine Regel für die Einzelsituation aus.&lt;br /&gt;
Das klappt sehr gut, als Spieler jedoch muss ich mich an die  im Regelwerk festgelegten Regeln halten.
Und das wird für mich mehr und mehr ein Problem.
Das einzige System, bei dem ich nicht so viele Probleme habe ist Cthulhu. Dieses System ist bisher seiner Linie treu geblieben und kommt mit einem recht spartanischen Satz an Regeln aus, der glücklicherweise noch kein ausgewogenes und faires Punktesystem für die Erschaffung beinhaltet.&lt;br /&gt;
Man braucht eine halbe Stunde, um einem Neuen die Regeln zu erklären und einen Charakter mit ihm zu bauen. Das Kampfsystem ist relativ einfach.&lt;br /&gt;
Doch selbst hier stehe ich manchmal vollkommen auf dem Schlauch.
&lt;b&gt;Man wird alt :)&lt;/b&gt;
  
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    <pubDate>Fri, 06 Aug 2010 07:38:00 +0200</pubDate>
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    <category>dsa</category>
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<category>werewolf</category>

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    <title>Spruch des Tages</title>
    <link>http://pichen.lionhead.org/index.php?/archives/92-Spruch-des-Tages.html</link>
            <category>Alltag</category>
    
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    <author>nospam@example.com (pichen)</author>
    <content:encoded>
    Cheffe:&lt;br /&gt;

Der Azubi ist Segen und Fluch zugleich.&lt;br /&gt;

Ein Segen für den Geldbeutel und ein Fluch für die Nerven  
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 05 Aug 2010 14:54:22 +0200</pubDate>
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    <title>Vegetarier</title>
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            <category>3 Mal nachgedacht</category>
    
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    <author>nospam@example.com (pichen)</author>
    <content:encoded>
    Ich bin (k)ein Vegetarer. &lt;br /&gt;
Ich mag Fleisch, ich finde Fleisch nicht ekelig und ich habe auch nichts dagegen, wenn beim Grillen der Saft von einem Steak auf meinen Gemüsespieß läuft.&lt;br /&gt;
Aber ... ich esse kein Fleisch. Ich habe einfach irgendwann mal festgestellt, dass ich viel weniger Hautprobleme habe, wenn ich auf Fleisch verzichte. Ich habe keine Ahnung, ob es nur eine bestimmte Fleischsorte ist, die ich nicht vertrage, oder ob es allgemein Fleisch ist. Ich will es auch nicht ausprobieren. Ich lasse es einfach weg, und gut ist!&lt;br /&gt;
Ich esse Fisch, ich esse Eier, Milchprodukte und und und. Das alles ist unproblematisch.&lt;br /&gt;
In die Gruppe der Vegetarier falle ich schon deswegen nicht hinein, weil ich Fisch esse. Dennoch bezeichne ich mich als einer. Es ist einfach leichter. Bevor ich den Leuten, bei denen ich zum Essen eingeladen werde in allen Einzelheiten erkläre, was ich esse und was nicht, bin ich einfach Vegetarier, mit dem Begriff kann jeder etwas anfangen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;

In meinem Bekanntenkreis wandeln mittlerweile eine ganze Menge &quot;Vegetarier&quot; herum. Es gibt welche, die wirklich nur auf Fleisch verzichten, aber so wie ich Fisch essen, und es gibt welche, die ernähren sich vegan und verzichten völlig auf alle Nahrungsmittel an deren Produktion tierische Produkte beteiligt sind.&lt;br /&gt;
Ich finde das hochinteressant und mich interessieren die Gründe, aus denen diese Leute auf dieses Nahrungsmittel verzichten. 
Eine Freundin vom mir hat beispielsweise mit 14 in einer Trotzphase aufgehört Fleisch zu essen und einfach nicht mehr damit angefangen. Da spielen überhaupt keine moralischen Bedenken eine Rolle. Sie isst es einfach nicht. 
Andere finden es nicht gut wenn Tiere geschlachtet werden oder begründen es so, dass sie selbst niemals ei Tier töten könnten und deswegen auch nicht wollen, dass andere es für sie tun.&lt;br /&gt;
All diese Meinungen sind OK. Und es ist völlig irrelevant, dass auch wenn Person X das Fleisch nicht mehr kauft, die Kuh Y trotzdem geschlachtet wird und das Essverhalten einzelner sicher keinen Einfluss darauf hat, dass Tiere für die Massenproduktion geschlachtet werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;

Von Fleischessern höre ich aber immer wieder solche, oder ähnliche Äusserungen:
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&quot;&lt;i&gt;Wenn sie schon Vegetarier sind, dann sollen sie auch konsequent sein. Ich verstehe nicht warum sie sich dann Tofuwürstchen oder ähnliches auf den Grill legen. Das ist schließlich nachgemachtes Fleisch. Dann sollen sie auch Sachen essen, die nicht wie Fleisch aussehen. Sowas kann ich nicht ernst nehmen!&lt;/i&gt;&quot;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Warum? Es geht schließlich darum, kein Fleisch zu essen, und wenn in dem Ding, das wie ein Schnitzel aussieht, nur Möhren und Kartoffeln sind, dann ist das doch in Ordnung. Und ... warum eigentlich soll sich denn ein Vegetarier vor einem Fleischesser rechtfertigen? 
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wenn jemand ein Nahrungsmittel nicht essen möchte, aus welchen Gründen auch immer, dann hat niemand das Recht, ihm diese Meinung schlechtzureden. Es schadet niemanden, wenn jemand etwas nicht tut.
Allerdings möchte ich auch nicht von Vegetariern angegriffen werden, weil ich Fleisch essen ok finde.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ich selbst könnte niemals ein Tier töten und ich kann nicht nachvollziehen, dass Bauern so ein Tier päppeln und aufziehen und dann zum Schlachter bringen. Nun gut, ein Großbauer wird zu seinen Tieren keine großartige emotionale Bindung haben, aber der Kaninchenzüchter von nebenan hat diese schon. &lt;br /&gt;
Trotzdem würde ich das Fleisch dieser Tiere essen, wenn ich es vertragen würde und ich bin froh, dass es Leute gibt, die dafür bezahlt werden, Tiere zu töten. &lt;br /&gt;
Dieser Gedanke, vor Vegetariern angebracht, wurde als Doppelmoral ausgelegt. Einerseits nicht verstehen, dass Menschen ihre Tiere töten, andererseits aber das Fleisch essen.&lt;br /&gt;
Ich persönlich halte es aber nicht für doppelmoralisch, denn es geht mir nicht darum, dass das Tier getötet wird, sondern darum, dass eine emotionale Bindung zu dem Tier besteht. &lt;br /&gt;
Wenn ein Mensch irgendwo auf der Welt stirbt, ist das tragisch, aber mich persönlich berührt es nicht, solange ich ihn nicht gekannt habe. Wäre es aber ein Freund von mir, würde die Sache ganz anders aussehen. 
Das eigene Kälbchen zur Schlachtbank zu führen wäre für mich, die ich nicht ländlch aufgewachsen bin, vollkommen unvorstellbar. Menschen, die damit aufgewachsen sind, haben da eine andere Einstellung. Und das ist auch gut so.
Andernfalls würde unsere Wirtschaft nicht funktionieren. Wirtschaft basiert auf dem Umstand, dass Menschen für Geld Dinge tun, zu denen andere nicht fähig sind.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wenn ich manche Vegetarier so höre, habe ich das Gefühl, sie wollten mir eigentlich folgendes vermitteln: &quot;Wenn alle Menschen kein Fleisch essen würden, würden auch keine Tiere mehr getötet. Und das wäre gut!&quot;
Ich denke, das ist nicht richtig.&lt;br /&gt;
Machen wir doch mal das Gedankenexperiment. Wenn niemand mehr Fleisch essen würde, würde die Fleischindustrie zusammenbrechen. Die typischen Masttiere wie Schweine und Kühe würden nach und nach aus der Tierwelt verschwinden, denn es wäre für den Menschen nicht mehr rentabel, sie zu halten. Natürlich ist durch die wirtschaftliche Nutzung dieser Tiere, die Artenvielfalt sehr geschrumpft. Man züchtet halt lieber das, was mehr Ertrag bringt. Würden diese Tiere aber keinen Ertrag mehr bringen, würden sich nur noch Zoos und Liebhaber für deren Erhaltung interessieren. &lt;br /&gt;
Auswildern wäre ebenfalls keine Alternative. Zum Einen gibt es in der westliche Welt kaum noch Gebiete, in denen das ginge, zum anderen würden die Schweine über kurz oder lang anfangen, die Felder der Bauern zu plündern. 
Milchkühe wären wegen der Milch noch nützlich, aber wohin mit den ganzen jungen Bullen? Alle paar Jahre muss eine Kuh kalben, sonst gibt sie irgendwann keine Milch mehr. Jetzt ist es so, dass ausgewählte Bullen Zuchtbullen werden, während die anderen relativ früh geschlachtet werden. Äße keiner mehr Fleisch, müsste man sich dieser zusätzlichen Esser, die für den Bauern keinerlei Profit bringen, ebenfalls entledigen. Sie würden also trotzdem geschlachtet, nur dass das Fleisch dann ungenutzt vernichtet würde.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Das wiederum ist eine Sache, die mir nicht schmeckt. Es reicht schon, dass heutzutage Überproduktionen an Nahrungsmitteln massenweise vernichtet werden. Das muss nicht noch mehr werden. Vor allem ist diese Vorstellung sehr beängstigend, wenn man sich vor Augen führt, dass in anderen Teilen der Welt immer noch gehungert wird.
Vegetarismus ist eine Sache, die nur möglich ist, weil wir in einer Luxusgesellschaft leben. Es ist das &lt;b&gt;bewusste&lt;/b&gt; Verzichten auf Fleisch und tierische Produkte. &lt;br /&gt;
Wir können es uns aussuchen. Viele Leute können das nicht. In ärmeren Ländern wird oft fleischlos gegessen, weil sich die meisten Leute einfach keines leisten können. Kommt so eine Familie aber an Fleisch, wird sie sicherlich nciht angeekelt den Kopf schütteln sondern es als willkommene Ergänzung des Speiseplans annehmen.&lt;br /&gt;
Fleisch ist ein großer Energielieferant. Energie die Für Menschen, die überwiegend harte, körperliche Arbeit verrichten, sehr wichtig ist. 
Für uns Couch-Potatoes ist es allerdings ziemlich egal. Wir können auch problemlos ohne.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Der Mensch hat sich im Laufe seiner Entwicklung von einem Pflanzenfresser (Beisp. Hompithecus) zu einem Allesfresser gewandelt. Das liegt schlicht und einfach daran, dass die Evolution beherrscht ist vom Überleben des Stärkeren und stärker waren die, deren Verdauungssystem und deren Gebiss dazu fähig war, Fleisch zu verarbeiten. &lt;br /&gt;
Mir kann niemand erzählen, dass der Mensch nicht dazu gemacht ist, Fleisch zu essen. Das trifft auf einige unserer frühen Vorfahren zu, sicher aber nicht auf uns, den Cro Magnon Mensch. Unser Gebiss hat sowohl Zähne, mit denen das Zermahlen von Pflanzenfasern möglich ist, als auch Reißzähne und Schneidezähne, mit denen Fleisch zerkleinert werden kann. &lt;br /&gt;
Unsere Augen sind nach vorne gerichtet, wie es bei Raubtieren der Fall ist. Die Augen von Pflanzenfressern liegen in der Regel seitlich, was ihnen eine Jagd erschweren würde, ihnen aber einen guten Überblick und damit bessere Chancen zur Flucht ermöglicht. 
Unser Magen- und Darmtrakt weist sicherlich auch einige Besonderheiten auf, die das Verdauen von sowohl tierischen, als auch pflanzlichen Nahrungsmitteln ermöglicht, aber um hier ins Detail zu gehen, kenne ich mich zu wenig mit Biologie aus.&lt;br /&gt;
Fakt ist aber: Wir haben uns, was sie Ernährung betrifft, zu einem eierlegenden Wollmilchschwein entwickelt, das eigentlich die meisten Arten von Nahrungsmitteln verdauen kann. Wir haben die Wahl. Und da wir auch in der glücklichen Lage sind, in einer Gesellschaft des Überflusses zu leben, kann sich jeder von uns aussuchen, was er essen und nicht essen will. 
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Also: Esst was ihr wollt, aber erzählt mir davon :)





  
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 01 Aug 2010 12:22:00 +0200</pubDate>
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    <category>3 mal nachgedacht</category>
<category>fleischesser</category>
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    <title>Love Parade Panik - Es wird immer peinlicher</title>
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            <category>Alltag</category>
    
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    <author>nospam@example.com (pichen)</author>
    <content:encoded>
    
Jetzt sollen schon die Opfer eine Mitschuld an der Panik haben.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Es ist wirklich spannend, wie die Verantwortlichen dieser Katastrophe plötzlich versuchen, ihren Hals aus der Schlinge zu ziehen. Gut zu Gesicht gestanden hätte ihnen, die Schuld gemeinsam einzugestehen aber man schiebt lieber die Schuld auf alle anderen.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Jetzt behauptet ein Panikforscher namens Schreckenberg auch noch, die Opfer hätten eine Mitschuld. Es wäre nichts passiert, hätten sie nicht versucht über eine ungesicherte Treppe zu steigen.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Es ist also völlig in Ordnung eine so große Menschenmenge in einen vergleichsweise kleinen Tunnel zu stopfen und sie dort stundenlang warten zu lassen?&lt;br /&gt;
Es ist auch niemand auf die Idee gekommen, dass junge Leute, die wahrscheinlich auch zu einem großen Teil alkoholisiert sind, in solch einer Situation möglicherweise nicht ganz so geistesgegenwärtig reagieren, wie man es gerne hätte?
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ich habe mal in einer ähnlichen Situation gesteckt. Bei den ersten Hardpop Days in Bremen hat man uns auch in einem abgesperrten Bereich zusammengepfercht warten lassen. Es gab nur zwei Kassen, an denen fast jeder Gast auf Waffen untersucht wurde, bevor er aufs Gelände durfte. &lt;br /&gt;
Ich habe etwa eine halbe Stunde in diesem Gedränge verbracht und ich kann mich erinnern, wie schwer es war, in der Situation ruhig zu bleiben.&lt;br /&gt;
Ganz in meiner Nähe hat plötzlich jemand angefangen herumzupöbeln und ich bin heilfroh, dass die Leute um ihn herum (Wohlgemerkt wild aussehende Punks und Metalfans), die Situation dadurch unter Kontrolle brachten, dass sie ruhig blieben und ihn beruhigten.
Ein falsches Wort hätte hier ebenfalls zu einer Eskalation führen können, nur da hätten wir noch ein paar UZäune niederrennen, oder über den Kassenbereich flüchten können.&lt;br /&gt;
Wenn die Begrenzungen aber aus Mauern bestehen, sieht das ganz anders aus. Wenn man in einem Tunnel steht und hin und her gedrückt wird, ist es doch auch klar, dass Leute versuchen, der unerträglichen Situation so schnell wie möglich zu entkommen.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wer bitte hatte denn den Gästen erzählt, dass zu den Regeln gehört, wie Vieh zusammengedrückt still zu halten bis sich das erdrückende Gedrängel endlich auflöst?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wer bitte hat das Recht sich zu erdreisten, bei dieser eigentlich schon vorprogrammierten Panik die Schuld auch noch bei den Opfern zu suchen?
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Jedem sollte klar sein, dass die Katastrophe bei der Loveparade 2010 auf eine nicht nur kurzsichtige, sondern geradezu blinde Organisation zurückzuführen ist. Wie kann man denn davon ausgehen, dass eine Masse von weit mehr als 1000 Leuten auf engstem Raum zusammengedrängt die Ruhe bewahrt?&lt;br /&gt;
Warum also wird immer noch davon geredet, dass man herausfinden muss, was schief gelaufen ist?
   
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 28 Jul 2010 07:51:00 +0200</pubDate>
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<item>
    <title>Spiele mit der Psyche oder ... Schach mit Worten</title>
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            <category>Rollenspiel</category>
    
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    <author>nospam@example.com (pichen)</author>
    <content:encoded>
    Ich weiß nich genau, in welche Kategorie ich das hier einordnen soll. Passen würde es in mehrere. &lt;a href=&quot;index.php?/categories/12-3-Mal-nachgedacht&quot; title=&quot;3 Mal nachgedacht&quot;&gt;3 Mal nachgedacht&lt;/a&gt;, &lt;a index.php?/categories/2-Alltag&quot; title=&quot;Alltag&quot;&gt;Alltag&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;index.php?/categories/1-Rollenspiel&quot; title=&quot;Rollenspiel&quot;&gt;Rollenspiel&lt;/a&gt; ... irgendwie passt es überall ein wenig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Auf jeden Fall geht es um Verantwortung und Wortwahl.&lt;br /&gt;
Worte können ungemein mächtig sein, ob nun in geschriebener Form oder gesprochen. Gerade im Chat fällt das ganz besonders ins Gewicht, weil man da recht viel Zeit hat, seine Wortwahl zu überdenken. Ein weiterer &quot;Vorteil&quot; ist, dass die Person, die mit im Chatraum ist, meistens allein vor ihrem Rechner sitzt und somit viel empfänglicher für Beeinflussung ist, als ein Mensch in Gesellschaft.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Eine Zeit lang habe ich gerne mit diesem Phänomen herumgespielt. Ich habe mir folgendes zunutze gemacht:
Je älter wir werden, desto &quot;normaler&quot; werden wir! Das zeigt sich vor allem darin, dass wir viele Meinungen und Verhaltensweisen als vollkommen normal annehmen und nicht mehr hinterfragen, wie es möglicherweise ein Kind tun würde. Man macht halt einige Dinge einfach so wie sie jeder tut - selbst wenn dieses Verhalten bei genauerer Betrachtung vollkommen nutzlos ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;

Ich habe für einen Rollenspielchat ein Kind kreiert. Es sollte etwa 6 Jahre alt sein, aus einer Bauernfamilie stammen, und von der Welt noch relativ wenig mitbekommen haben. Dafür sollte es aber recht viel Intelligenz mitbringen.
Dann habe ich mir überlegt, wie das Allgemeinwissen eines solchen Kindes aussehen könnte. Ich habe mich für einen recht kleinen Pool an Wissen entschieden und für eine sehr ausgeprägte Kombinationsfähigkeit. Ausserdem sollten der Charakter 2-5 eherne Regeln von der Großmutter/ Tante/ Mutter als unumstößlich akzeptieren.&lt;br /&gt;
Diese Regeln lauteten in etwa so: &quot;Wenn man sich wäscht, stirbt man!&quot; &quot;Man muss nett zueinander sein!&quot; und &quot;Was man nicht ausprobiert hat, kann man nicht wissen! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;

Ausgerüstet mit meinem neuen Monster betrat ich den Rollenspielchat, der damals noch Abenteuerland hieß. &lt;br /&gt;
Es gab keine Zielgruppe, es gab auch keinen Plan, ich spielte einfach einen Sechsjährigen, der hin und wieder mal ein paar Dinge hinterfragte und damit immer wieder schaffte, sein Gegenüber in den Wahnsinn zu treiben.&lt;br /&gt;
Und das ging so: Immer wenn ein Mitspieler unbedacht eine Behauptung in den Raum stellte, prüfte ich für mich, was mein Kind darüber mitgekriegt haben könnte, was es sich dazu gedacht haben könnte und ob es eine eherne Regel gab, die etwas damit zu tun hatte. &lt;br /&gt;
Dann stellte ich die Behauptung des Mitspielers in Frage und begründete die Meinung meines Dreikäsehochs mit dem wenigen Wissen, das ihm zur Verfügung stand so logisch wie möglich. Ich baute mir einfach einen Lösungsweg aus dem vorhandenen Wissen und ignorierte das Erwachsenenwissen weitgehend!&lt;br /&gt;
Es war faszinierend! Die meisten Mitspieler, drehten sich nach kurzer Diskussion mit ihrer Argumentation im Kreise und ich merkte sehr schnell, dass ich mit diesem Charakter auf diese Art und Weise die meisten gestandenen Krieger oder Magier aufs Kreuz legen konnte. Sie sind immer weiter auf die Argumente meines Charakters eingegangen, ohne zu bemerken, wie sehr sie sich in ihren Erklärungen verstrickten. &lt;br /&gt;
Am Ende einer solchen Diskussion stimmten einige mir sogar zu, obwohl ich selbst (als Spieler) der Meinung war, dass eigentlich mein Gegenüber Recht haben müsste. 
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Dieses Phänomen lag vor allem an zwei Dingen. Wie schon am Anfang erklärt, nehmen wir 0815 Menschen mit zunehmenden Alter immer mehr Dinge und Regeln als gegeben hin, ohne diese zu hinterfragen. Wir haben einfach nicht mehr die Zeit dazu und lenken unsere Energie lieber auf etwas anderes, wichtigeres. Aus diesem Grund kommen wir mit einer Argumentation, die sich auf eine sehr kleine Modellwelt bzw. auf ein sehr eingeschränktes Grundwissen bezieht, furchtbar schlecht zurecht.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Der zweite Grund ist noch einfacher. Die Spieler sind in unserer Modernen Welt aufgewachsen und sind es gewohnt,  geduldig und nett mit Kindern umzugehen. 
Ein im Mittelalter aufgewachsener Mensch hätte dieses Kind wahrscheinlich an den Ohren gepackt und kräftig durchgeschüttelt. Aber die meisten Rollenspieler haben für sich entschieden, dass sie die Ausnahme verkörpern wollen, die lieb die nett zu kleinen Rotzlöffeln ist.

&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Diese Art zu spielen war spannend! Ich konnte ein wenig austesten wie das Gegendrüber so drauf war, wie es auf welche Verhalttensweise reagierte und auf welche Weise man argumentieren musste, um die Meinung der Person umzustülpen. &lt;br /&gt;
Es war ein bisschen wie Schach!
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In dieser Zeit, als ich sehr geübt darin war, Leuten das Wort im Munde umzudrehen ohne dass sie es merkten, trieb ich mich auch aus Spaß in einem anderen Chat rum. &lt;br /&gt;
Dieser Chat hatte nichts mit Rollenspiel zu tun und deckte ein Spektrum von Hackerchannels bis hin zu Tratschecken für Hausfrauen ab. &lt;br /&gt;
In diesem Chat gab es auch den wohlklingenden Raum &quot;&lt;b&gt;Christen heute&lt;/b&gt;!&quot;, und ich musste einfach dort hineinschauen, um zu gucken wie die heutigen Christen so drauf sind. &lt;br /&gt;
Es war enttäuschend, im Prinzip waren sie genauso wie wir normalen Leute, die sich nicht so sehr mit ihrer Religion identifizieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
An einem Abend aber, bekam ich eine private Nachricht von einer Person, deren Nick ich mittlerweile vergessen habe, von der ich aber annehme, dass sie weiblich war. &lt;br /&gt;
Sie fragte mich, ob ich Christ seie, und ich antwortete so etwas wie: &quot;&lt;b&gt;Ich glaube an Gott, aber nicht an die Kirche.&lt;/b&gt;&quot;
Sie fragte &quot;&lt;b&gt;warum&lt;/b&gt;&quot;, und ich ließ mich recht schnell zu einer Diskussion verleiten. Sie wollte wissen, was ich gegen die Kirche hätte und ich fragte im Gegenzug, ob sie schon mal etwas von der Inquisition gehört habe. Sie verneinte, und ich erklärte ihr kurz, was die Kirche unter dem Deckmantel der Inquisation so alles angestellt hat. Dann fragte ich weiter nach frühen Judenverfolgungen, Kreuzzügen, usw. Sie wusste sehr wenig über diese Themen und stellte somit auch mein wenig ausgereiftes Wissen nicht in Frage. Wir redeten fast drei Stunden, und je mehr wir redeten, desto weiter sank meine Alterseinschätzung meines Gegenübers. Wo ich anfangs noch ein Alter von 19 Jahren angenommen hatte, war ich gegen Ende des Gesprächs bei einer Schätzung von 15 oder 16 angekommen. Mehr und mehr wurde ich mir auch darüber bewusst, dass ich drauf und drann war, an ihrem Weltbild zu rütteln und dieses Mal handelte es sich nicht um ein Spiel. Ich hatte einen Teenager auf der anderen Seite des Chatfensters, dem ich systematisch seinen Glauben an die gute Christenheit ausredete. Und das klappte gut. Sie sagte immer öfter &quot;&lt;b&gt;Ja eigentlich hast du ja recht&lt;/b&gt;&quot;, ein Wort gab das andere und die Diskussion bewegte sich allmählich wieder auf ihren Ausgangspunkt zu. Es war einfach zu schön um aufzuhören. Man hatte sich in eine Art &lt;a href=&quot;http://pichen.lionhead.org/index.php?/archives/19-In-the-Flow.html&quot; title&quot;In the Flow&quot;&gt;Flow&lt;/a&gt; geredet und ich beendete meine Argumentationskette beinahe mit meinen Anfangsworten: &quot;&lt;b&gt;Siehst du, und genau deswegen glaube ich an Gott, aber nicht an die Kirche!&lt;/b&gt;&quot;&lt;br /&gt;
Die Diskussion war formschön und im wahrsten Sinne des Wortes rund. Blöderweise hatte ich ein immer stärker werdendes flaues Gefühl in der Magengegend. Hatte ich jetzt jemanden, der ehrlich an Gott glaubte, von der Religion abgebracht? Einfach nur weil es so gut lief? Zum Spaß? Weil ich spielen wollte?&lt;br /&gt;
Vorsichtshalber fragte ich nach und war erleichtert, als sie mir versicherte, es würde ihren Glauben nicht beeinflussen, aber es wäre gut diese Dinge zu wissen. Das beruhigte mich etwas, doch ein wenig blieb das komische Magengefühl. 
Ich bin selbst Christ und ich bewundere Leute, die offen und ehrlich glauben. Ich habe da in einem Teenager die Saat des Zweifels gesäht, und das eigentlich nur, weils grad so gut lief. Das war im Nachhinein erschreckend!&lt;br /&gt;
Ich habe so etwas nie wieder gemacht. Ich habe mich nie wieder mit einer realen Person auf eine solche Diskussion eingelassen. Denn sobald man raus hat, wie man Leute verdrehen kann, wird es gefährlich! Wenn man so etwas bewusst einsetzt, hat man sogar eine recht mächtige Waffe in der Hand! Man kann nie wissen, was für eine Person am anderen Rechner sitzt, und nur weil ich denjenigen nicht kenne, bedeutet das nicht, dass ich nicht mehr verantwortlich für das bin, was meine Worte anrichten. &lt;br /&gt;
Ich habe sehr lange sehr viel Spaß an meinem Kindercharakter gehabt, aber ich habe dieses Spiel nie wieder mit einem richtigen Menschen gespielt!
  
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 26 Jun 2010 02:57:00 +0200</pubDate>
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    <title>Walter Moers - Und warum es kein Zeichen von Blödheit ist, ein Buch nicht zuende zu lesen</title>
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            <category>3 Mal nachgedacht</category>
    
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    <author>nospam@example.com (pichen)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Seit einiger Zeit lese ich mit einem Freund zusammen Bücher. Wir suchen uns ein Buch aus, das uns beide interessiert und lesen es uns dann gegenseitig vor. &lt;br /&gt;
Das ist eine feine Sache, denn ich komme in letzter Zeit fast gar nicht mehr zum Lesen. Ausserdem bin ich einer der harten Kritiker, die ein Buch weglegen, wenn es nicht mehr spannend ist. Ein Buch bis zur nächsten spannenden stelle durchzuhalten ist wahnsinnig schwer für mich. Jetzt aber, da man zu zweit liest, kann man diese langweiligen Passagen besser überbrücken, und so habe ich mittlerweile schon viele Bücher zu Ende gelesen, die angefangen in meinem Regal standen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;

Wie gesagt. Zu zweit sind wir relativ robust gegen langweilige Passagen, aber dann fanden wir unseren Meister. Das Buch &quot;&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/tr%C3%A4umenden-B%C3%BCcher-Zamonien-Hildegunst-Mythenmetz/dp/3492045499/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1276877621&amp;sr=8-1&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Stadt der Träumenden Bücher&lt;/a&gt;&quot; von Walter Moers.&lt;br /&gt;
Dieses Buch ist, und das meine ich wirklich ernst, richtig gut geschrieben. Der Stil ist fantastisch. Er erinnert an den Stil großer literarischer Meisterwerke, ohne dass dadurch der Lesefluss gehemmt wird. Faszinierend!
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Allerdings fanden wir die Geschichte bis zu der Stelle an die wir gelesen haben, ziemlich langweilig. Der Protagonist sucht nach dem Autor eines Manuskripts, das ihn fürchterlich beeindruckt hat und reist deswegen in die Stadt der träumenden Bücher. &lt;br /&gt;
Vielleicht ist es einfach das Thema, das uns nicht vom Hocker hauen konnte, immerhin sind Buchbesprechungen nicht Jedermanns Sache, und ein Buch, das sich um einen faszinierenden Text dreht, konnte uns nicht wirklich begeistern.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wir haben nach dem 3. Kapitel aufgehört, nachdem unser Interesse am Ausgang der Geschichte völlig erloschen war.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ich habe mich dann erdreistet, das Buch bei Amazon zu rezensieren. Dazu muss ich sagen, dass die meisten Leser dem Buch 5 Punkte und ein dickes Lob verpasst haben. Die Fangemeinde ist groß und so war es wohl kein Wunder, dass ich auf meine zumindest halbwegs schlechte Rezension erboste Antworten bekam. 
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Meine Rezension wäre total überflüssig! Wie könne ich  nach nur 3 Kapiteln (11 Seiten) das Buch als langweilig betiteln ohne das Buch ganz gelesen zu haben. Und dann nur 3 Punkte geben.
Eine andere Person wurde gleich persönlicher und bezeichnete meine Rezension (oder mich) als ein &quot;ein typischer Fall von Lese-ADHS, mit zu wenig Allgemeinwissen um literarische Anspielungen zu verstehen...&quot;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Nun ja, es ist wahr! Ich habe nur 11 Seiten gelesen! Ich mag auch an einem Lese-ADHS leiden. Der Ausdruck ist wirklich stark! Aufmerksamkeitsdefizit und eine Konzentrationsschwäche beim Lesen, allen Respekt dem Wortschöpfer! Das bedeutet wohl, dass ich nicht fähig bin, langweilige Passagen in Büchern durchzuhalten. Stimmt, das bin ich nicht, wobei ich es diesmal noch nicht mal mit Unterstützung geschafft habe. Vielleicht wäre das Buch ja später noch spannend geworden ...&lt;br /&gt;
Aber mal ehrlich: Wenn ich nach 11 Seiten merke, dass ich mich tödlich langweile, warum sollte ich dann weiterlesen? Und - ist es wirklich ein Zeichen von mangelnder Allgemeinbildung, wenn man die literarischen Anspielungen nicht so spannend findet? Bedeutet das also, dass Rezensionen nur dann geschrieben werden dürfen, wenn man das Buch von vorne bis hinten gelesen hat? Bedeutet das, dass Bücher, die so schlecht sind, dass sie niemand zuende liest, auch niemals rezensiert werden?&lt;br /&gt;
Ist es nicht ein netter Hinweis an alle Lese-ADHSler (Ich liebe dieses Wort), dass sie lieber ein anderes Buch lesen sollten?
Ausserdem verstehe ich nicht, warum man sich so darüber aufregt, dass ich nur 3 Punkte gegeben habe. Die 3 Punkte hat das Buch bekommen, weil es in einem wunderbaren Stil geschrieben ist. Die 2 fehlenden Punkte sind für die extreme Langatmigkeit, die nicht aufhören wollenden Beschreibungen, und dafür, dass ich mich die ganze Zeit fragte worauf der Autor hinaus will und was nun die eigentliche Problemstellung der Geschichte ist.
Wenn ich zusammen mit einem Freund ohne Lese-ADHS nicht weiter als 11 Seiten komme, dann muss es auch andere Leute geben, die an diesem Buch keine Freude haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;

Warum also sollte ich dieses Buch dann nicht mit 3 Punkten bewerten? Es sind 3 Punkte, das ist über die Hälfte, also noch nicht mal eine schlechte Bewertung. Warum argumentieren Fans dann gleich mit meiner mangelnden Bildung?
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Aus Neugier habe ich dann mal in die Einser Bewertungen geschaut und mir dort die Antworten auf die Rezensionen durchgelesen. Diese gehen wirklich unter die Gürtellinie. Da war man mit mir ja noch vorsichtig. Die Leute die nur einen Punkt gegeben haben werden als ungebildet bezeichnet und es wird ihnen unterstellt, dass sie das Buch ja nur nicht verstehen. Allgemein wird auch jede schlechte Bewertung als unsinnige Bewertung abgestempelt. Wie Grundschullehrer stürzen sich diese Moers Fans auf die Rechtschreibung der Schlechtbewerter und behaupten, sie sollten mit solch einer Rechtschreibung keine Rezensionen verfassen und ihr mangelndes Verständnis des Buches wäre auf ihr mangelndes Verständnis der deutschen Rechtschreibung zurückzuführen. 
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ich finde das hochinteressant. Anscheinend ist dieses Buch also nicht für Hauptschüler geschrieben, auch nicht für Leute, die hin und wieder einen Tippfehler machen, oder sich erdreisten, Langatmigkeit langweilig zu finden.&lt;br /&gt;
Wie auch immer. Egal wie die Meinung eines Anderen über das Lieblingsbuch ist, wieso muss man denn gleich persönlich werden?&lt;br /&gt;
Die Fangemeinde dieses Buches scheint allerdings aus Leuten zu bestehen, die nicht nur anmaßend und arrogant sind, sondern auch ein sehr geringes Maß an Argumentationsfähigkeit besitzen. Warum denn sonst sollten sie bei jeder schlechten Bewertung auf die Rechtschreibung des Rezensenten anspielen? Wäre es denn nicht viel gebildeter, mit Dingen zu argumentieren, die das Buch, nicht den Schreiber der Rezension betreffen? 
&lt;/p&gt;  
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 18 Jun 2010 19:13:00 +0200</pubDate>
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    <title>Kaninchenhaltung - Alles ausser &quot;Zu&quot;</title>
    <link>http://pichen.lionhead.org/index.php?/archives/84-Kaninchenhaltung-Alles-ausser-Zu.html</link>
            <category>Tiere</category>
    
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    <author>nospam@example.com (pichen)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Als ich mir meine ersten eigenen Kaninchen aus dem Tierheim geholt habe, habe ich alles geglaubt, was man mir in den Kaninchenforen erzählt hat. Jetzt, Jahre später, habe ich meine eigene Theorie entwickelt, die folgendermaßen lautet:
&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Alles ist ok, es sei denn es ist &quot;&lt;b&gt;Zu&lt;/b&gt;&quot;!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;b&gt;Zu&lt;/b&gt; wenig Platz:
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An sich kann man alle handelsüblichen Kaninchenkäfige vergessen. Im Schnitt sind die größeren Käfige 1,20 m lang und 0,60 m breit. &lt;br /&gt;
Man sagt aber, dass jedes Tier mindestens 2 qm braucht. Und nun haben wir das Dilemmer, denn der Beispielkäfig bietet gerade mal 0,72qm, was nicht einmal für ein Tier ausreichend ist.&lt;br /&gt;
Im Zoohandel werden diese Käfige aber dennoch für 2 Tiere verkauft. &lt;br /&gt;
Ein weiteres Manko dieser Fertigkäfige ist ihre Höhe. In der Regel sind sie ca. 50 cm hoch. Ein Zwergkaninchen erreicht, wenn es sich aufrichtet eine Höhe von ca. 45 cm, möchte aber auch gerne mal springen und laufen. &lt;br /&gt;
In einem solchen Käfig ist das nicht gerade einfach, deswegen sollte ein Eigenbau als Zimmer- oder Aussengehege her.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;b&gt;Zu&lt;/b&gt; viel von meinem Wohnraum
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Bei allen Bedenken um das Wohlergehen der Tiere, sollte Mensch sich hin und wieder mal Gedanken darüber machen, ob er nicht selbst dadurch zu kurz kommt. &lt;br /&gt;
Den Kaninchen Auslauf in einem Wohnraum zu geben, ist erst einmal schön fürs Tier, und es ist unheimlich putzig, wenn beim Fernsehgucken plötzlich so ein süßes Fellbüschel zu einem aufs Sofa spring.t Aaaber ... Angefressene Tapeten und Teppiche sind da schon weniger lustig. Zernagte Möbel und Bücher ebenfalls nicht. &lt;br /&gt;
Wer sein Tier liebt, und seine Sammlung Hohlbein Romane, der bringe beides voreinander in Sicherheit! &lt;br /&gt;
Und der bedenke auch, dass diese Biester bis zu 80 cm springen hoch können, wenn sie denn wollen. Es muss nicht der direkte Weg aufs Sideboard sein, von der Sitzfläche des Sessels auf die Armlehne, dann auf die Lehne und dann aufs Sideboard geht auch sehr gut. Und dann gehört alles das, was auf dem Sideboard steht dem Kaninchen! 
Und wehe dem, der sie eine Stunde aus den Augen gelassen hat, der wird sein blaues Wunder erleben wenn er wiederkommt.&lt;br /&gt;
Natürlich kann man Glück mit seinen Kaninchen haben. Mein erstes Kaninchen hat sich gar nicht für Möbel, Teppich und Tapeten interessiert. Doch ob das neue Tier ein Knabberer ist, oder nicht, kann man nun mal vorher nie wissen. 
Also seid gewarnt und überlegt gut, wohin ihr eure Kaninchen lasst und wohin nicht.&lt;br /&gt;
Bedenkt auch, dass die Tiere sich während des Freilaufs durch viele Dinge selbst gefährden können. Ist beispielsweise eine Gardine oder ein Vorhang in Reichweite eurer Lieblinge, prüft vorher, ob im Saum Bleibänder befestigt sind. Diese sind nämlich hochgiftig! Genauso sollten Kabel, Steckdosen und giftige Pflanzen ausserhalb der Reichweite der Tiere stehen. Ungiftige Pflanzen tun den Tieren keinen Schaden, sehen aber auch nciht mehr so schick aus, wenn sie rundherum angebissen sind. 
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
&lt;b&gt;Zu&lt;/b&gt; viel Terz um die Erhährung
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Klar, man sollte sich Gedanken darüber machen, wie man Kaninchen ernährt. Und das sollte man tunlichst vor dem Kauf der Tiere tun!&lt;br /&gt;
Dennoch halte ich übertriebene Vorsicht bei der Ernährung von Kaninchen für unnötig.
Es gibt ein paar Eckpunkte, an die man sich der Gesundheit der Tiere zuliebe halten sollte:
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;Die Hauptnahrung sollte aus Heu und Wasser bestehen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Auf Getreide im Futter sollte verzichtet werden.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Frischfutter ist besser und oft preiswerter als Trockenfutter&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Unbekanntes Futter sollte anfangs in kleinen Mengen gefüttert werden.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Kein Futter aus Wald und Wiesen wenn kein Impfschutz gegen RHD UND Myxomatose besteht.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;

Es macht gar nichts, wenn der Wassernapf nicht täglich gesäubert wird. Siffig sollte er aber auch nicht sein.&lt;br /&gt;
Küchenabfälle sind völlig in Ordnung. Die Schalen von Obst und Gemüse, vor allem von Karotten sind sogar das Highlight bei meinen Biestern! Achtet nur darauf, dass gespritztes Gemüse nicht ungewaschen verfüttert wird. Es tut nicht Not, den Tieren Biogemüse zu kaufen, wenn ihr selbst das Standardzeugs in euch reinstopft. &lt;br /&gt;
Wenn die Urlaubsvertretung den Tieren etwas Gutes tun will und ihnen einen getreidehaltigen Kolben ins Gehege hängt, dann ist das kein Beinbruch. &lt;br /&gt;
Selbst wenn sie hin und wieder getreidehaltige Leckerchen bekommen, schadet das bei gesunden Kaninchen nichts.
Hauptfutter sollte es aber nicht sein!&lt;br /&gt;
Wenn Kaninchen im Wohnraum herumlaufen, ist es fast nicht zu verhindern, dass sie mal etwas zwischen die Zähne bekommen, das sie nicht essen sollen. Tapeten, lackierte Tischbeine, Teppich, ein Happen von der Kerze, die Knöpfe von der Fernbedienung ... und und und! So lange die Tiere sich nach dem Genuss des Mobillars nicht auffällig verhalten, sollte die Hauptsorge nicht dem Tier, sondern dem Ausmaß der Zerstörung gelten.&lt;br /&gt;
Nach dem Genuss von Blei, Efeu , Gummibärchen oder Pflanzendünger, würde ich aber einen Tierarzt aufsuchen!
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Also, wie gesagt: Nicht zu viel Sress mit der Ernährung machen, denn auch wir Menschen essen hin und wieder gerne einen Schokoriegel oder eine Tüte Chips ohne uns Gedanken über die Verfettung unserer Organe zu machen. 
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Dazu muss ich aber auch sagen, dass es Dinge gibt, die wirklich nicht mit Absicht im Magen eines Kaninchens landen sollten. &lt;br /&gt;
Dazu gehören in erster Linie die allseits beliebten Joghurt Drops. Kaninchen vertragen, wie die meisten Säugetiere, nur im Babyalter Milch. Danach stellt sich der Körper um und sie können Milch nicht mehr verdauen. Zusätzlich enthalten diese Drops Unmengen von Zucker, was auch nicht gerade das Gesündeste für die Tiere ist.&lt;br /&gt; 
Weniger verbreitet, aber dennoch nennenswert ist Schokolade als Leckerli.  Je dunkler die Schokolade, desto gefährlicher ist sie. Sie enthält Theobromin, ein Stoff, der für die meisten Haustiere giftig ist. Wir Menschen können diesen Stoff schnell abbauen, eine halbe Tafel Zartbitter kann aber für einen kleinen Hund tödlich sein.&lt;br /&gt;
Wenn es also unbedingt etwas sein soll, was aussieht wie Menschensüßigkeiten, dann nehmt doch lieber Joghurt Drobs. Die richten wesentlich weniger Schaden an.&lt;br /&gt;
Chips, Salzstangen und anderer Knabberkram. Das Zeug ist stark gewürzt und reizt im besten Fall nur die Schleimhäute der Tiere. Es kann aber auch zu Verdauungsproblemen führen, und die können gerade bei Kaninchen sehr gefährlch sein!&lt;br /&gt;
Trotzdem: Ein in einem unbeobachteten Moment von der Mutter gefütterter Joghurtdrop ist nicht schlimm. Wenn das Tier sich ein paar heruntergefallene Krümel Vollmilchschokolade schnappt, ist das ebenfalls kein Weltuntergang und auch ein Stückchen Salzstange sollte es nicht umbringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;

Tipp: Schmeisst das Trockenfutter nach der Umstellung auf Frischfutter nicht weg. Nach einigen Wochen Heu und Frischfutter, könnt ihr den Tieren selbst das Trockenfutter, das sie vorher immer verschmäht haben als Leckerchen anbieten. Ihr braucht keine teuren Drops oder andersgestaltete Leckereien. 
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;b&gt;Zu&lt;/b&gt; viel Aufmerksamkeit
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Kaninchen in Einzelhaltung sind oft zamer als Kaninchen in Gruppenhaltung. Dieses Verhalten erklärt sich einerseits aus der Notsituation des Tieres, das ja keinen anderen Bezugspunkt hat als den Menschen, und andererseits aus dem fehlenden Fluchtweg. Wenn ein Kaninchen im Käfig sitzt, hat es keine Möglichkeit, der streichelnden Hand zu entkommen. Deswegen kauert es sich zusammen und lässt alles über sich entgehen. &lt;br /&gt;
Natürlich gibt es Ausnahmen. Es gibt sogar Kaninchen, die sich ihre Streicheleinheiten regelrecht von ihrem Besitzer abholen, doch in der Regel hat Mensch eher die Funkton eines Futterspenders und Klosaubermachers!&lt;br /&gt;
Damit muss man als Kaninchenhalter leben und es akzeptieren. Wenn das Tier von sich aus kommt und Aufmerksamkeit einfordert, dann ist alles in Ordnung. Will es aber in Ruhe gelassen werden, dann gehören die Hände an die Hosennaht und nicht ans Kaninchen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;b&gt;Zu&lt;/b&gt; allein
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Kurzum: Ein Kaninchen gehört nicht in Einzelhaltung. Das ist artfremd. Diese Tiere leben eigentlich in Gruppen und leiden, wenn sie keinen Partner haben. &lt;br /&gt;
Die Kombination Kaninchen Meerschweinchen ist zwar besser als gar keine Gesellschaft, ist aber vergleichbar mit der Maßnahme, einem vernachlässigten Kind einen Hund statt Aufmerksamkeit zu schenken.&lt;br /&gt;
Es ist ganz nett, ersetzt aber keinem der Tiere einen artgleichen Partner. 
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die einfachste Kombination bei zwei Kaninchen  ist ein kastriertes Böckchen und ein Weibchen. Bei dieser Kombination ist es am wahrscheinlichsten, dass die Tiere sich verstehen. Zwei gleichgeschlechtliche Tiere neigen eher dazu, sich gegenseitig an die Gurgel zu gehen. 
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Allerdings sollte man hier nicht ZU viel verallgemeinern. Eine Männer WG ist genauso möglich, wie eine Damenkommune. Es kommt halt sehr auf die einzelnen Tiere an, die, genau wie wir Menschen, ihre ganz persönlichen Mucken und Vorzüge haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;b&gt;Zu&lt;/b&gt; schreckhaft bei Wehwehchen
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ein aufgeschlagenes Knie tut weh, aber die wenigsten Mütter würden deswegen mit ihrem Sprößling zum Arzt fahren. Pflaster drauf, Heile Heile Gänschen singen und das Kind wieder zum Spielen schicken. Das ist die beste Methode, mit so etwas fertig zu werden. &lt;br /&gt;
Ebenso sollten uns kleinere Blessuren unserer Kaninchen auch nicht schocken. Eine herausgerissene Kralle tut weh, aber ebenso wie beim aufgeschürften Knie ist der Schreck schlimmer als der Schmerz. Die Wunde heilt, der Nagel wächst nach.
&lt;br /&gt;
Auch kleine Schürfwunden sind in der Regel nichts Schlimmes. Da Kaninchen aber hin und wieder zur Abszessbildung neigen, kann es nciht schaden, die Sache ein wenig zu beobachten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Verfärbungen im Urin: Es kann sein, dass die Stellen im Käfig, wo die Kaninchen hingepinkelt haben, orange verfärbt sind. Das ist in den meisten Fällen kein Blut. Die Erklärung dafür ist eher, dass manche Kaninchen futterbedingt gefärbtes Urin abgeben. Sind die Flecken aber wirklich rot, oder schwimmen rote Schlieren im Urin, würde ich schon vorsichtiger sein, die Sache beobachten und gegebenenfalls beim Tierarzt anrufen.
&lt;br /&gt;
Eine übertriebene Vorsicht und ein Tierarztbesuch auch bei Kleinigkeiten sind prinzipiell nicht schlimm. In manchen Fällen ist es sogar besser, 1x zu viel, als 1x zu wenig dorthin zu fahren.&lt;br /&gt;
Bedenkt aber, dass jeder Tierarztbesuch für das Tier unheimlich viel Stress bedeutet, der dem Tier meist viel mehr zu schaffen macht als eine kleine Verletzung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;b&gt;Zu&lt;/b&gt; wenig medizinische Fürsorge
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Man kann es auch untertreiben. Ein Tierarztbesuch kostet gar nicht so viel, wie viele Leute behaupten. &lt;br /&gt;
Wenn es keine weiteren Auffälligkeiten gibt, sollte ein Kaninchen 1x im Jahr gegen RHD und jedes halbe Jahr gegen Myxomatose geimpft werden. &lt;br /&gt;
Bei dieser Gelegenheit kann sich der Tierarzt dann gleich um die Krallen kümmern, Ohren, Augen und Zähnchen kontrollieren und schauen, ob das Tier einen guten Allgemeinzustand hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;

Tipp: Informiert euch bei verschiedenen Tierärzten, was sie für die Impfung nehmen. Ich habe schon pro Impfung mehr als  Euro bezalt, es geht aber auch für 6.&lt;br /&gt;
Wenn ihr mehrere Kaninchenbesitzer kennt, könnt ihr euch zusammen mit einer größeren Kaninchengruppe zum Tierarzt gehen. Das gibt meistens einen Rabatt.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Kur&lt;b&gt;zu&lt;/b&gt;m: Was man auch tut, man sollte es nciht übertreiben. Übertreibung tut selten gut, das beste Beispiel sind die vielen mit Vollkornbrot und Bionahrung ernährten Kinder, die viel schneller zu Allergien neigen als normal ernährte Kinder. Macht euch und euren Kaninchen keinen unnötigen Stress. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;b&gt;Allerdings&lt;/b&gt;: Ich gehe in allen meinen Thesen immer von körperlich gesunden Tieren aus. Dass kranke und behinderte Tiere eine andere Zuwendung brauchen, sollte jedem klar sein!
&lt;/p&gt;





 

  
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 13 Jun 2010 11:48:37 +0200</pubDate>
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    <title>Neues Sparpaket</title>
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    <author>nospam@example.com (pichen)</author>
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    War ja irgendwie klar. 
Wieso sollte man auch bei den Reichen sparen? Es gibt weniger Reiche als Arme. Wenn man also an den Armen spart, hat man unterm Strich mehr, als würde man die Reichen schröpfen.
Ausserdem haben die Reichen eine stärkere Lobby!
Tja, Arbeitslose und HARZ4-Empfänger. Zieht euch warm an im Alter und beginnt rechtzeitig, Holz aus öffentlichen Wäldern zu stehlen.
Es wird kalt in Deutschland!

  
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    <pubDate>Wed, 09 Jun 2010 07:43:00 +0200</pubDate>
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<category>rollenspiel</category>

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    <title>Sommerstiefel</title>
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    <author>nospam@example.com (pichen)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Das sind meine Sommerstiefel!&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;
&lt;img src=&quot;http://pichen.lionhead.org/uploads/Bilder/stiefel.JPG&quot; alt=&quot;Doctor Martens Stiefel&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;300&quot;/&gt;   
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ich habe sie mir eigentlich für den Winter gekauft, aber nachdem ich den Weg zu meinem Auto durch den Schnee zurückgelegt hatte, waren meine Zehen nass.&lt;/br&gt;
Bei Temperaturen weit unter 0 ist das natürlich wenig angenehm, weil mit der Nässe auch die Kälte in den Schuh zieht, &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ich habe diese Stiefel bei einem Onlineshop namens British Empire bestellt, den ich an dieser Stelle mal nicht verlinke, da ich keine Werbung dafür machen möchte.&lt;/br&gt;
Als ich dort anrief, um die Schuhe zu reklamieren, nagelte man mich erst einmal darauf fest, dass ja diese Stiefel nicht als Wasserdicht ausgezeichnet waren. &lt;br /&gt;
Nun gut, waren sie wirklich nicht! Auf mein Argument, dass Schuhe von &lt;b&gt;Doctor Martens&lt;/b&gt; doch wenigstens die Strecke von 5 Metern durch ganz normalen Schnee verkraften sollten, machten wir ab, dass ich die Schuhe mit Schuhcreme und Impregnierspray behandeln sollte und dann austesten sollte ob sie immer noch undicht waren.
Ich testete es aus und siehe da, an der Dichtheit der Schuhe änderte sich gar nichts. Ich hatte eiskalte, nasse Zehen sobald ich auch nur die Stiefelspitze nach draussen setzte.&lt;br /&gt;
Schließlich packte ich die Schuhe wieder ein und schickte sie zurück. Wer schon einmal Docs gekauft hat, weiss, was für eine Investition solche Schuhe sind und schließlich wollte ich meine Schuhe ja auch tragen können. &lt;br /&gt;
Zwei Wochen lang geschah nichts.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Dann rief ich bei British Empire an und fragte was denn mit meiner Rücksendung wäre und beschieb noch einmal haarklein das ganze Problem. Die freundliche Mitarbeiterin sah nach und versicherte mir, dass kein Paket angekommen wäre.
Sie frage mich nach einer Rückverfolgungsnummer, die ich glücklicherweise aufbewahrt hatte.&lt;br /&gt;
DHL zeigte mir an, dass die Ware bereits eine Woche vorher bei British Empire eingegangen war. &lt;br /&gt;
Die Mitarbeiterin versprach mir, die Angelegenheit zu prüfen, und siehe da, einen Tag später bekam ich eine Mail, dass die Ware eingetroffen wäre, aber sie einen Brief von Doctor Martens erhalten hätten, in dem versichert wurde, dass Doctor Martens bei extremer Nässe nicht für die Dichte der Schuhe garantieren.&lt;br /&gt;
Sie würden die Schuhe zu mir zurückschicken.&lt;br /&gt;
Ich mailte zurück, dass es sich hier keinesfalls um ein Problem handle, das mit extremer Nässe zusammenhinge. Es ginge allenfalls um ein bisschen Schnee!&lt;br /&gt;
Niemand antwortete.&lt;br /&gt;
Allerdings bekam ich dann kurze Zeit später das Paket von British Empire zurück. Das Schreiben von Doctor Martens lag bei und die Nachricht, dass, wie in dem Schreiben zu ersehen ist, Doctor Martens bei extremer Nässe keine Dichtheit garantiere.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;

Ich fühlte mich verarscht. Wenn man sich Stiefel kauft, sollte es doch klar sein, dass diese nicht ausschließlich im Sommer getragen werden, oder? Ich bin mit diesen Schuhen weder durch Pfützen gesprungen, noch durch fließenden Regen spatziert. Es war lediglich der Schnee, der am Morgen gefallen ist.&lt;br /&gt;
Das anschließende Telefonat mit British Empire kam zu keinem zufriedenstellenden Ergebnis, nur ich kam zu der Einsicht, dass ich nie wieder bei diesem Shop bestellen werde.&lt;br /&gt;
Erstens, wurde mir dort das Wort im Munde umgedreht und aus &quot;ein bisschen Schnee&quot; &quot;extreme Nässe&quot; gemacht, ausserdem wäre ich Ware &lt;b&gt;und&lt;/b&gt; Geld los gewesen, hätte ich meine DHL Nummer nicht aufbewahrt. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Meine für den Winter gekauften Stiefel stehen seither im Schrank. Sie sind nicht für das nasskalte Wetter im Winter geeignet, und im frühen Frühling habe ich auch lieber trockene Füße. &lt;br /&gt;
Wie konnte ich auch auf die Idee kommen, dass Stiefel für Winterwetter geeignet sein müssen? 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Jetzt, da das Wetter wieder trockener ist, kann ich sie anziehen, doch ehrlich gesagt neige ich jetzt eher zu leichterem Schuhwerk.&lt;br /&gt;
Nun ja, wenn ich mittlerweile in Docs nicht mehr durch Schnee gehen kann, ohne nasse Füße zu bekommen, hat die Marke für mich ihren Reiz verloren. Eigentlich schade!
&lt;/p&gt;
 
  
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 08 May 2010 09:40:00 +0200</pubDate>
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    <category>alltag</category>
<category>british empire</category>
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