Serotonin
Sonntag, 22. Januar 2012
Serotonin wird im Volksmund als Glückshormon bezeichnet. Bekannt ist, dass dieses Hormon in Nahrungsmitteln wie Kakao, Bananen und Walnüssen vorkommt. Bekannt ist auch, dass man sich nach dem Genuss von Bananen oder Schokolade oft besser besser fühlt, was viele Leute auf den Gehalt an Serotonin zurückführen.
Serotonin kann aber nicht die Blut-Hirnschranke überschreiten. Vielmehr sorgen die Kohlenhydrate in den Nahrungsmitteln dafür, dass im Gehirn Neurotransmitter produziert und ausgeschüttet werden und so eine Anhebung der Stimmung bewirkt wird.
Wunder der Wissenschaft.
in Wieder was gelernt um 14:59
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Wieder was gelernt
Sonntag, 22. Januar 2012
Es vergeht kein Tag in unserem Leben, an dem wir nichts lernen. Wir sind uns nur nicht darüber bewusst, dass unser Gehirn jede neue Information abspeichert, bewertet und wir darauf zurückgreifen sobald wir wieder eine ähnliche Situation erleben. Manchmal führt uns eine Erfahrung auf einen guten, manchmal auf einen schlechten Weg, lässt uns offener oder verschlossener werden, lässt uns Ängste und Vorlieben entwickeln.
Auf einer viel bewussteren Ebene aber ist Lernen das Erlangen von Wissen, ob es nun Fach- oder Allgemeinwissen ist. Im Grunde genommen ist die Grenze zwischen Fach- und Allgemeinwissen eh fließend und sehr davon abhängig in was für einer Gesellschaft man sich temporär befindet.
Die interessanteste Art von Wissen ist Wissen, das ich jetzt mal mit dem wohlklingenden Namen "AHA-Wissen" benennen will. Wissen, dass man manchmal absichtlich erlangt weil plötzlich eine Frage auftaucht, die man unbedingt beantwortet haben will, oder auch Wissen, das ganz zufällig im Alltag auftaucht und einem das Gefühl gibt als hätte man jetzt zu einem weiteren Bruchstück verstanden, wie die Welt funktioniert.
Immer also, wenn ich mir denke "AHA, so ist das also!", schreibe ich es auf. Spannend, oder?
Ist das Glas halb voll oder halb leer?
Samstag, 21. Januar 2012
Welches Glas?
Mir wurde vor kurzem diese Frage gestellt und ich konnte nicht so recht darauf antworten. Bin ich ein Pessimist, oder ein Optimist? Wie bewerte das was ich habe und das was sich ereignet?
Ich weiss es einfach nicht. Dinge passieren, und wenn Mist passiert finde ich das blöd, und wenn etwas Schönes passiert, dann freue ich mich.
Ich habe keine großen Wünsche für die Zukunft. Wenn ich meinen Job behalte und mich weiterhin gut mit meinen Kollegen verstehe, bin ich vollkommen zufrieden. Wenn es dann auch noch Leute gibt, die sich kringelig freuen, wenn ich es trotz meiner kruden Arbeitszeiten noch zu einem Treffen schaffe, ist mein Optimum erreicht.
Dann ist die Welt schön!
Mit Optimismus oder Pessimismus hat das allerdings nichts zu tun, denn das beinhaltet ja immer eine Art Prognose, die man sich selbst stellt. Diese Prognose lasse ich aus, denn ich weiss im Moment nicht wie ich meine Zukunft einschätzen soll.
Es gibt kein Glas, das ist alles!
Der Untergang der deutschen Sprache
Mittwoch, 21. Dezember 2011
Es passiert immer wieder! Englische Worte werden benutzt, obwohl es ein Äquivalent in Deutsch gibt, und die Jungend heutzutage übernimmt diese Ausdrucke nur allzu bereitwillig. Die Telekom heisst jetzt T-Com (Gesprochen Ti Kom) Ein gebräuchliches Äquivalent für den Fernseher ist TV, oder auch Television. Die Abteilungen großer Firmen tragen oftmals so komplizierte englische Namen, dass selbst ich, mit einem recht guten Schulenglisch nur raten kann, was sie bedeuten könnten. In ins Deutsche übersetzten Romanen werden gebräuchliche englische Begriffe gar nicht mehr übersetzt, sondern als bekannt vorausgesetzt. Man braucht mittlerweile eine vielzahl technischer Geräte, für die es gar keine deutschen Namen mehr gibt weil sich niemand die Mühe gemacht hat, einen auszudenken. Man braucht ein gewisses Verständnis der englischen Aussprache, um einen Tarif eines Telekommunikations- oder Rundfunkanbieters zu wechseln. Aber nicht nur englische Begriffe werden übernommen, sondern auch die Grammatik. Ich erinnere letztes Jahr (I remember last Year) Im Englischen durchaus korrekt, im Deutschen falsch, weil wir Deutschen dazu noch die Information weitergeben müssen wer sich erinnert. "Ich erinnere mich daran." Wenn man ältere Leute darüber reden hört, wie sehr die deutsche Sprache doch verfremdet wird, und wie sehr die alten doch darunter leiden müssen, da sie kein Englisch können, könnte man fast meinen, diese Verfremdungen wären etwas Neues. Sind es aber nicht. Meine Mutter redet beispielsweise wie selbstverständlich von Twinsets, die sie früher getragen hat. Ich persönlich musste erst erfragen, was dieser Ausdruck bedeutet. So bezeichnete man in den 60er Jahren eine Kombination von Rock und Jacke, die aus dem gleichen Stoff gefertigt war. Ebenfalls sind die Begriffe Pullover und T-Shirt für sie etwas ganz normales, obwohl deren eigentliche Übersetzung eigentlich Überzieher und T-Hemd bedeutet und der Begriff somit aus dem Englischen stammt. Ein Jacket ist etwas ganz Normales, ebenso wie ein Kassetten-Recorder, Pumps und Pettycoats. Vor kurzen hat dann auch noch jemand versucht, mich in eine Diskussion über die Benutzung des Ausdrucke "macht Sinn" zu verwickeln. Es müsse im Deutschen ja "ergibt Sinn heissen und nicht "macht". Mir persönlich ist das aber völlig egal, weil wir Deutschen eh alles machen. In einem Spiegel Online Artikel wird folgendes behauptet: <Zitat>: Deutsch ist die Sprache der Macher und des Machens. Das fängt bei der Geburt an (den ersten Schrei machen) und endet mit dem Tod (den Abgang machen). Dazwischen kann man das Frühstück machen und die Wäsche, einen Schritt nach vorn und zwei zurück; man kann Pause machen, Urlaub oder blau, eine Reise ins Ungewisse und plötzlich Halt; ... <Zitat Ende> Recht haben sie, doch trotzdem schmeckt dem Autor der Ausdruck "macht Sinn" nicht, da das angeblich nicht zusammenpasst weill machen ja etwas mit herstellen, produzieren, bewirken usw. zu tun hat. Leider merkt er hier nicht, dass so sein eigenes Beispiel nicht mehr passt, denn Urlaub und Pause kann man ebenfalls nicht herstellen. Man kann es allerdings wunderbar machen. Diese ewigen linguistischen Meckerer scheinen eine Sache vollends zu vergessen. Sprache lebt! Die deutsche Sprache war vor 20 Jahren anders als sie heute ist, und sie wird in 20 Jahren wieder anders sein. Slangausdrücke hielten damals wie heute ganz automatisch Einfluss in den deutschen Wortschatz, und sie werden es weiter tun. Warum sich also daruber aufregen? Ehrlich gesagt kommt mir diese Wortklauberei mittlerweile vor wie die Streitereien zwischen Vorschulkindern, die nur darauf ausgelegt sind, den anderen zu beweisen, wie toll sie etwas doch können. "Guck mal Frau Lehrerin, ich hab was gemalt!"
Spracheinflüsse aus dem Ausland gab es immer. In einigen Zeiten mehr, in anderen weniger. Nur die Begriffe, die jetzt neu dazu kommen, die scheinen ein so großes Problem zu sein, dass meine Mutter es nicht einmal schafft, das Wort Email nach mehrmaligem Vorsprechen richtig auszusprechen. Meine Mutter sagt immer noch Emill und ein Muffin ist nach wie vor ein Maffel, wie auch immer sie darauf gekommen ist. Ich vermute, dass der Grund dafür nicht nur ein verschlechtertes Lernvermögen im Alter ist, sondern vor allem eine gewisse Sturheit, die alte Leute an den Tag legen, wenn es darum geht, neues Wissen zu verarbeiten. Und nicht nur das. Sie stellen dieses Unwissen bewusst zur Schau (Show :) ). Es ist ähnlich wie bei kleinen Kindern, die absichtlich einen Fehler bei der Aussprache eines Wortes machen, dessen Sinn sie eigentlich erfragen wollen. Der Erwachsene soll so noch mehr von der Notwendigkeit der Erklärung überzeugt werden. Rentner benutzen diesen Trick meist, um jüngere Menschen dazu zu bringen, sie zu verbessern. Wer dumm genug ist, darauf hereinzufallen, findet sich sehr schnell in eine Diskussion wieder, die die Unnötigkeit ausländischer Begriffe im deutschen Sprachgebrauch zum Thema hat. Ich persönlich bin mittlerweile dazu übergegangen, derartige Fehler einfach zu ignorieren. So lange ich weiss, was mit einer Emill gemeint ist, sollen sie diesen Begriff ruhig benutzen.
Anhang:
Links können in den Kommentaren nicht angeklickt werden, deswegen hier nochmal Olivers Link:
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=xAemDwDAZno
Wie das Pi zu seinem chen kam
Mittwoch, 14. Dezember 2011
Mein Spitzname ist Pichen, meine EMail-Adresse lautet 3_1415@gmx.de.
Wer ein Bißchen kreativ ist, kann da einen Zusammenhang sehen, auch wenn die Zahl Pi (3,1415926...) eigentlich gar nicht so viel mit dem Ursprung meines Spitznamens zu schaffen hat.
In meiner Abi-Klasse saß ich, wie kann es anders sein, in der letzen Reihe - jener Reihe aus der seit Äonen noch nie etwas Vernünftiges hervorgegangen war. Mir zur Linken und zur Rechten saßen insgesamt 5 andere Mädels, die ebensoviel Blödsinn im Kopf hatten wie ich. Drei davon gehörten zu meinem engeren Freundeskreis, und da man in der Schule ja nicht viel anderes zu tun hat, als sich dämliche Dinge einfallen zu lassen, kam uns irgendwann mal in den Sinn, an unsere Namen ein "ischke" zu hängen, weil es dann ja irgendwie polnischer (warum auch immer) klang. Aus Nina wurde Ninischke, später Nieschie, aus Janine wurde Janischke, später Janni, und Katrin wurde seltsamerweise ohne Umwege zu Ka.
Dann wurde mein Spitzname Rudi, einem anderen Klassenkameraden von mir zu lang und er schnitt einfach die letzten 6 Buchstaben von Pieschke ab, sodass nur noch Pi übrig blieb.
Mein neuer Spizuname war geboren, doch hätte er sich sicher nicht gehalten, wenn ich nicht just in dieser Zeit, in der wir erst anfingen, uns das Internet zu erschließen, einen ICQ Account gebraucht hätte.
Meine ersten Internet-Gehversuche machte ich also unter dem Nick Pi, und irgendwann kam ein Freund von mir auf die Idee, diesen Namen zu verniedlichen und hängte ein chen hinten drann.
Aus Pi wurde Pichen und mittlerweile kennt mich ein nicht geringer Teil meiner Freunde fast nur unter diesem Namen.
Und was die Kreiszahl nun damit zu tun hat erzähle ich euch ein ander Mal :)
Zu Weihnachten spenden
Dienstag, 6. Dezember 2011
Weihnachten ist nicht nur die Zeit der Besinnlichkeit und der Familie, sondern auch die Zeit, in der wir daran erinnert werden, wie gut es uns eigentlich im Gegensatz zu anderen Menschen geht.
Es ist also nicht verwunderlich, dass uns gerade zu Weihnachten einfällt, dass wir ja mal wieder für einen guten Zweck spenden könnten.
Dabei ist es gar nicht wichtig wieviel man gibt. Es ist wichtig, dass man überhaupt etwas gibt, denn auch viele kleine Spenden können große Wunder vollbringen und in einem Hilfsprojekt das Zünglein an der Waage sein.
Ich möchte an dieser Stelle ein paar Spendenmöglichkeiten vorstellen, die mir sehr gut gefallen:
Unicef Grusskarten
Mit wenig Aufwand schnell mal spenden
Auf der Internetseite der Hilforganisation Unicef gibt es einen Grußkarten-Shop mit Karten für Weihnachten, Geburtstag und andere Anlässe. Eben jene Anlässe, für die man eh immer mal wieder eine Karte braucht. Es ist eigentlich für jeden Geschmack ein Design verfügbar und die Karten sehen wirklich hübsch aus. 75% des Kaufpreises werden für internationale Hilfsprojekte verwendet und die Karten sind eigentlich nicht teurer als die Karten, die man normal im Laden kauft.
Weihnachten im Schuhkarton
Hier geht es darum, Kindern, die normalerweise kein Geschenk zu Weihnachten bekommen, eine große Freude zu bereiten. Wie der Name schon sagt, füllt man einen vorher mit Geschenkpapier beklebten Schuhkarton mit Dingen, die einem Kind einer bestimmten Altersgruppe gefallen. Haargummis, Puppe, Kuscheltier, Playmobil, Malblock, Stifte, Rafdiergummi, Spielzeugauto, Zahnpasta, Waschlappen, Handschuhe u.s.w.
Wählen kann man zwischen den Altersgruppen 2-4, 5-9, 10-14 Jahre und ob man einen Karton für ein Mädchen oder einen Jungen packen möchte.
Mir persönlich gefällt gerade diese Aktion sehr gut, weil man die Dinge, die dem Kind überreicht werden selbst aussuchen kann, sich ausmalen kann, wie das Kind darauf reagiert und sich eigentlich schon während des Besorgens der Geschenke über leuchtende Kinderaugen freuen kann.
Weihnachten im Schuhkarton hilft zwar nicht, den Hunger in der Welt zu lindern, vermittelt aber Kindern das Gefühl, wichtig und geliebt zu sein. Ein Umstand, der gerade zur heutigen Zeit viel zu sehr vernachlässigt wird.
Deutsche Lebensbrücke
Über die Deutsche Lebensbrücke habe ich schon in meinem Beitrag Lea helfen geschrieben. Dieser Verein organisiert unter anderem Spenden für Kinder, die komplizierte Operationen benötigen, deren Eltern aber finanziell nicht dazu fähig sind, die Kosten dafür selbst zu tragen. Auf der Internetseite der deutschen Lebensbrücke werden diese Kinder und ihre Leiden vorgestellt sodass man als Spender ganz genau weiss, wohin das Geld fließt und wofür es verwendet wird.
Natürlich ist es ganz egal, ob man nun zu Weihnachten, zu Ostern, oder in irgendeiner anderen Zeit im Jahr spendet. Es ist wichtig, dass man es überhaupt tut.
in Alltag um 10:01
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